Gutartige Prostatavergrößerung (BPH)

NEU! : UroLift® - Neue ambulante OP-Technik macht Prostata-Medikamente überflüssig

 

 "Urolift®: Moderne Therapien gegen Prostatavergrößerung - Ein Bericht vom NDR Fernsehen"

 

Die Vorsteherdrüse (Prostata) des Mannes wächst mit der Pubertät langsam aber unaufhörlich. Der Eintritt von Beschwerden bei der Blasenentleerung ist dabei individuell sehr unterschiedlich.
Leichte Prostatabeschwerden, die durch die gutartige Vergrößerung der Prostatadrüse (benigne Prostatahyperplasie, BPH) verursacht werden, können anfangs medikamentös behandelt werden (Alpha-1-Rezeptorenblocker, 5-Alpha-Reduktase-Hemmer).

 

Eine Linderung der Beschwerden kann zwar erreicht werden, dennoch bleiben folgende Nachteile:

  • Lebenslange Einnahme der Medikamente
  • Mögliche Nebenwirkungen
  • unzureichende, nachlassende Wirksamkeit (z. B. Alpha-1-Rezeptorenblocker)

Pflanzliche Präparate (sog. Phytopharmaka) sind meist wirkungslos.

 

Klassische OP

Wenn Prostatamedikamente nicht mehr helfen, ist eine Operation notwendig. Die derzeitige Standardmethode ist die Operation durch die Harnröhre, auch transurethrale Resektion der Prostata - TUR-P (Hobeloperation) genannt. Hierbei wird mit einer Elektroschlinge überflüssiges Prostatagewebe durch die Harnröhre entfernt. Mögliche Komplikationen:

  • Blutungen
  • Inkontinenz (selten)
  • Impotenz (selten)

Die stationäre Verweildauer des Patienten beträgt ca. 1 Woche.

 

Laser-Eingriff

Einen Durchbruch in der BPH-Therapie stellt das neue Greenlight-Laser-System dar. Auf Grund seiner Wellenlänge von 532 nm kann praktisch blutungsfrei operiert werden. Dabei wird das Prostatagewebe verdampft.

Wegen der geringen Eindringtiefe wird eine stärkere Gewebereizung vermieden. Der Harnstrahl ist unmittelbar nach der Therapie kräftig.

Vorteile für den Patienten:

  • Keine Blutungen
  • Beschwerdefreiheit nach kurzer Zeit
  • Geringe Belastung
  • Durchführbarkeit auch bei Risikopatienten
  • Kurze Verweildauer des Patienten, in der Regel 3 Tage
 
Lasertechnik

Das Greenlight-PVP-Verfahren wurde in den 90er Jahren in Amerika entwickelt. Der große medizinische Durchbruch besteht gegenüber anderen Laser- und Thermoverfahren darin, dass der hochenergetische Grünlicht-Laser das Gewebe direkt verdampft. Daraus resultiert eine unmittelbare Beschwerdefreiheit und die schnelle Rückkehr des Patienten in den Alltagsprozess.

 

GreenLight-PVPTM wird seit 2003/2004 auch in Deutschland eingesetzt. Die Urologische Lasergemeinschaft Berlin (ULB) ist einer der wenigen Anbieter dieses neuartigen, sanften Therapieverfahrens in Deutschland.

 

Lasertechnik

 
Nach einer Laser-OP

In der Regel sind nur 2 Besuche innerhalb von 6 Wochen nach Entlassung aus der Klinik nötig. Hierbei werden Harnstrahl- und Restharnmessung sowie Urinuntersuchungen durchgeführt.


Weitere Information

Wenn Sie als Privat- oder Kassenpatient Interesse an einer Greenlight-Laser-Therapie haben, dann beraten wir Sie gern ausführlicher. Die Kosten dieser Operation werden in der Regel von allen Krankenkassen übernommen.

 

Ihr ATURO-Urologenteam